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15. 11. 2016

Baumfällungen in Magdeburg wegen ALB

Um eine Ausbreitung des Asiatischen Laubholzbockkäfers zu verhindern, werden in Magdeburg unter anderem Kastanien im Befallsgebiet gefällt. Foto: LLG Sachsen-Anhalt
Erstellt von TASPO Online

In Magdeburg fallen in den kommenden drei Wochen zahlreiche Bäume der Säge zum Opfer. Damit will die Landesanstalt für Landwirtschaft und Gartenbau (LLG) Sachsen-Anhalt die weitere Ausbreitung des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) stoppen.

Zwei Bäume in Magdeburg mit dem ALB befallen

Auslöser für die jetzt gestarteten Baumfällungen war der im Spätsommer entdeckte Befall von zwei Bäumen im Stadtgebiet von Magdeburg. Nach Angaben der LLG war der Asiatische Laubholzbockkäfer demnach an einer Pappel und einer Weide am östlichen Elbufer aufgetreten.

Die Fällung der spezifizierten Wirtspflanzen im Radius von 100 Metern um die befallenen Bäume soll die weitere Ausbreitung des gefürchteten Quarantäneschädlings sowie eine Besiedlung der Nachbarbäume verhindern, teilt die LLG mit. Die gefällten Bäume werden außerdem verbrannt.

Keine Nachpflanzung von spezifizierten Wirtspflanzen

Im Befallsgebiet gefällt werden Ahorn, Rosskastanie, Erle, Birke, Hainbuche, Lebkuchenbaum, Hasel, Buche, Esche, Blasenesche, Platane, Pappel, Weide, Linde und Ulme als spezifizierte Wirtspflanzen. Eine Nachpflanzung dieser Arten ist während der festgesetzten Quarantänedauer verboten.

Nicht zu den spezifizierten Wirtspflanzen gehören unter anderem Eichen, Obstgehölze und Sträucher. Entsprechend sind sie von der aktuellen Baumfällung nicht betroffen, so die LLG.

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