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14. 10. 2016

Neuer Arbeitskreis „Baum im Boden"

Bei der Baumkontrolle lohnt auch ein Blick in den Boden. (Foto: Markus Streckenbach)

Der neu gegründete Arbeitskreis (AK) „Baum im Boden" möchte den Blick bei Baumkontrollen zur Verkehrssicherheit auch auf oder besser in den Boden lenken. Meist erfolge die Bewertung der Verkehrssicherheit maßgeblich anhand des Zustandes der oberirdisch sichtbaren Teile. 

Tatsächlich bilden jedoch die Krone, der Stamm und die Wurzeln eines Baumes mit dem umgebenden Boden eine untrennbare Einheit. Beeinträchtigungen des Bodens wirken sich unweigerlich negativ auf die Wuchsleistungen von Bäumen aus.

Möglichkeiten der Bodenbewertung aufzeigen

Obwohl ein breites Diagnosespektrum zur Verfügung steht, wird in der Praxis der Baumkontrolle die Boden- und Wurzelraumansprache meist vernachlässigt. Vor diesem Hintergrund hat sich der interdisziplinär zusammengesetzte Arbeitskreis „Baum im Boden“ um den Initiator Jörn A. Benk zusammengefunden und seine Arbeit aufgenommen.Ziel des Gremiums ist es, die Möglichkeiten und Grenzen zur Bewertung des Bodens aufzuzeigen und angemessene Sanierungsmaßnahmen darzustellen. Die Ergebnisse des Arbeitskreises sollen auch bei der Planung von Baumstandorten eine Hilfestellung leisten, um bodenbedingte Ursachen zur Entstehung von Defiziten bereits im Vorfeld zu minimieren. (bmz)

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