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24. 11. 2016

NRW: Allianz für Streuobstwiesen

Die Kooperationsvereinbarung in NRW legt auch die Pflege der Obstbäume sowie die Nutzung ihres Obstes fest. (Foto: Pixabay)

Um Streuobstwiesen dauerhaft zu erhalten, Pflegemaßnahmen zu etablieren und die Neuanlage von Streuobstbeständen voranzutreiben, hat sich in Nordrhein-Westfalen eine Allianz gebildet: NRW-Umweltminister Johannes Remmel und die Spitzen der Landwirtschafts- und Naturschutzverbände haben am 14. November eine Kooperationsvereinbarung zum Schutz der Streuobstbestände in NRW unterzeichnet.

Die Landwirtschaftsverbände Rheinland und Westfalen/Lippe sowie die Umwelt- und Naturschutzverbände in NRW haben über einen längeren Zeitraum die Möglichkeiten einer Kooperation diskutiert. „Weil auch uns der Schutz der Streuobstwiesen und die Förderung von Neuanpflanzungen am Herzen liegen, unterstützen wir dieses Anliegen sehr gerne und ohne Einschränkungen", sagte Minister Remmel. „Hier wird erstmals in Deutschland der dauerhafte Erhalt von Streuobstwiesen durch eine Kooperationsvereinbarung von Landwirtschaft und Naturschutz umgesetzt."

Obstbäume nachpflanzen und pflegen

Die Kooperationspartner wollen dafür Sorge tragen, dass Obstbäume in bestehenden Obstwiesen nachgepflanzt und neue Bestände begründet werden. Auf diese Weise werde verhindert, dass es künftig in der Summe zu einem landesweiten Rückgang von Streuobstwiesen kommt und der Trend wird umgekehrt. Die Vereinbarung legt darüber hinaus die Pflege der Bäume sowie die Nutzung ihres Obstes fest, beispielsweise für regional erzeugte Apfelsäfte. 

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