14 Kommunen erhalten Label „StadtGrün naturnah“

14 Kommunen aus ganz Deutschlandwurden am Donnerstag in Bonn mit dem Label „Stadtgrün naturnah“ausgezeichnet.DieKommunenentwickeln artenreiche Wildblumenwiesen, pflanzen heimische Sträucher oder verzichten auf Pestizideund setzen sich so für mehr biologische Vielfalt auf öffentlichen Flächen ein.

Das Label „StadtGrün naturnah“ unterstützt Kommunen, attraktive Lebensräume für Mensch und Natur zu schaffen. (Foto: Label Stadtgrün/ Stadt Bad Saulgau)

Die Vergabe des Labels fand im Rahmen des Fachkongresses „StadtGrün naturnah“ statt, bei dem sich rund 200 Teilnehmende aus Kommunen und Behörden über die Aktivitäten der ausgezeichneten Kommunen informierten und über Handlungsspielräume für mehr Vielfalt im kommunalen Grün austauschten. Das Label “StadtGrün naturnah“ wurde gemeinsam vom Bündnis Kommunen für biologische Vielfalt, der Deutschen Umwelthilfe (DUH)und fünf Pilotkommunen entwickelt. Die Auszeichnung ist Teil des Projektes „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“, das von 2016 bis 2021 im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert wird.„Stadtgrün ist unverzichtbar“, sagte Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. Begleitet werden die Aktionen der Kommunen von einem Info-und Mitmachangebot für die Bürger. Hinweisschilder, Baumpflanzaktionen und Grünpatenschaften fördern die Akzeptanz für mehr Natur in der Stadt. Mit diesen und weiteren überzeugenden Maßnahmen können Kommunen in dem Labelingverfahren punkten. Nach einer Pilotphase in fünf Städten wurden nun in der ersten öffentlichen Ausschreibung 14 weitere Kommunen mit dem Label „StadtGrün naturnah“ in den Kategorien Gold, Silber und Bronze ausgezeichnet. Bad Saulgau in Baden-Württemberg, Riedstadt in Hessen sowie die Gemeinde Haar in Bayern erhalten das Label in Gold. Auszeichnungen in Silber und Bronze gehen an die Städte Bad Langensalza, Bonn, Bremerhaven, Dortmund, Friedrichshafen, Glauchau, Hildesheim, Köln, Mittelangeln, Neustadt an der Weinstraße und Trier. Das Label gilt für den Zeitraum 2019 bis 2022 und kann nach drei Jahren durch eine Rezertifizierung erneuert werden.„Wir sind begeistert welche Wirkung das Label vor Ort in den Kommunen entfacht. In den am Label teilnehmenden Kommunen beginnt es zu blühen und immer mehr biologische Vielfalt zieht in die Städte und Gemeinden ein“, so Sascha Müller-Kraenner, Geschäftsführer der DUH. ( Kommunen für biologische Vielfalt)

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