15 000 neue Bäume in Rheinhessen

Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und das Forstamt Rheinhessen haben am 11. Oktober 2011 15 000 neue Bäume gepflanzt.

Rheinhessen (Rheinland-Pfalz) gehört mit weniger als fünf Prozent Waldanteil zu den waldärmsten Gebieten Deutschlands. Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und das Forstamt Rheinhessen haben es sich gemeinsam zur Aufgabe gemacht, den Waldanteil in Rheinhessen auszubauen. Schwerpunkt der Neuanpflanzungen ist die Gemarkung Essenheim bei Mainz, angrenzend an der Ober-Olmer Wald.

Mit viel Freude und Engagement beteiligten sich 35 Kinder und Jugendliche an den Baumpflanzungen in Rheinhessen. Foto: Grauer

Die Pflanzung verfolgte verschiedene Ziele, so Dr. Hanke, Leiter des Forstamtes Rheinhessen: „Wir möchten den Wald in Rheinhessen für die Menschen erlebbarer machen und Räume für die Erholung schaffen. Gleichzeitig verfolgen wir mit der Pflanzung aber auch ökonomische Ziele, denn mit jedem Kubikmeter Holz, den wir selbst im Rahmen unserer nachhaltigen Waldwirtschaft ernten, müssen wir weniger Holz aus dem Ausland importieren.“
Andreas Grauer, Geschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald in Rheinland-Pfalz, erläutert: „Wir pflanzen ausschließlich heimische Bäume: Eichen, Hainbuchen, Linden, Elsbeeren und Wild-Kirschen. Diese Baumarten passen optimal zum Boden und dem Klima in Rheinhessen.“


Unterstützt wurde die Pflanzung von Staples Advantage. Im Internationalen Jahr der Wälder 2011 unterstützt die Firma, die weltweit einer der größten Lieferanten von Büromaterial ist und das deutsche Zentrallager in Waldlaubersheim hat, Pflanzungen in ganz Deutschland. Die Pflanzungen seien inzwischen wichtiger Bestandteil der Unternehmensphilosophie im Bereich des gesellschaftlichen Engagements und werden auch in 2012 weiter unterstützt, so ein Unternehmenssprecher.


Ein Teil der jungen Bäumchen haben 35 Kinder und Jugendliche der Waldjugendgruppen in Elmstein, Zweibrücken und Hassloch sowie von den Pfadfindern aus Nieder-Olm gepflanzt. Professionell unterstützt wurden sie durch die Mitarbeiter des Forstrevieres Ober-Olmer Wald. Den ganzen Tag über wurden Pflanzlöcher ausgehoben, Bäumchen zu ihrem zukünftigen Standort getragen, Wasser zum Anschlämmen geschleppt, Pfosten eingehauen und Verbissschutz angebracht. – pi –

TASPO Baumzeitung Abos

Partner

Cookie-Popup anzeigen