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10. 01. 2017

3D-Modell für klimafreundliche Stadt

Beispielansicht von Helsinki mit dem Stadtplanungs-Tool LowCarbonCityLab. Helsinki hat das Projekt mitfinanziert. (Foto: LoCal)

Wie sieht die Klimabilanz deutscher Großstädte im Vergleich zu anderen internationalen Metropolen aus? Welche Parks und Grünflächen verringern den CO2-Fußabdruck? Eine 3D-Karte soll künftig zeigen, wo hohe Kohlendioxid-Emissionen in Städten entstehen und wo sich Einsparmaßnahmen lohnen. 

Entwickelt wurde sie im Rahmen des Projekts „Treibhausdaten für den urbanen Raum: LowCarbonCityLab (LoCal)“ am Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ). Das Projekt liefert eine Antwort auf die Frage, wie Treibhausgasemissionen von Städten räumlich erfasst und Einspareffekte überprüft werden können. Es wurde ausgezeichnet im bundesweiten Innovationswettbewerb „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2016.

3D-Karte zeigt Kohlendioxid-Emissionen

Eine 3D-Karte soll zeigen, wo hohe Kohlendioxid-Emissionen in Städten entstehen und an welchen Stellen sich Einsparmaßnahmen lohnen. Dafür integriert das GFZ gemeinsam mit internationalen Partnern aus Wissenschaft, Industrie und Städten statistische Daten in dreidimensionale Modelle. Basis sind beispielsweise der Energieverbrauch sowie der CO2-Emissionsfaktor, der ein Indikator für die Klimaverträglichkeit der Strom- und Wärmeerzeugung ist. Projektkoordinator und Preisträger ist Martin Wattenbach vom GFZ (Sektion Hydrologie). 

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