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13. 06. 2017

ALB-Funde in Murnau

Der Asiatische Laubholzbockkäfer treibt in Bayern weiter sein Unwesen. Foto: LfL Bayern

An sechs weiteren Gehölzen wurde im bayerischen Murnau ein Befall durch den Asiatischen Laubholzbockkäfer (ALB) festgestellt, zwei davon mit lebenden Stadien des ALB. Daraus folgte eine Ausdehnung der Befallszonen: Diese Bilanz hat die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) jetzt zu den Fällungen im Bereich des Alten Volkfestplatzes in Murnau vorgelegt.

Gerodet wurde dort vom 21. März bis zum 7. April, insgesamt 3.500 Gehölze sind der Säge zum Opfer gefallen – etwa 70 Prozent davon mit einem Durchmesser von bis zu zwei Zentimetern. Auslöser für die drastischen Maßnahmen war ein ALB-Fund im vergangenen Herbst. Damals wurden etwa 20 Befallsbäume ausgemacht, an denen der Quarantäneschädling sein Unwesen trieb.

Fast 70 lebende Larven des ALB bei Fällungen gefunden

An der Kontrolle des Schnittgutes bei der aktuellen Fällaktion waren insgesamt 14 ausgebildete Spürhunde beteiligt. Gefunden wurden knapp 70 lebende Larven des Asiatischen Laubholzbockkäfers, eine ALB-Puppe, acht tote Käfer im Holz, etwa 90 offene Ausbohrlöcher sowie rund 1.000 frische Eiablagen. Für einen Teil des befallenen Gehölzmaterials, das nach einer neuen Methode untersucht wird, stehen die Ergebnisse noch aus, teilt die Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft mit. (hlw)

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