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20. 10. 2016

Baum des Jahres 2017: Fichte

Die Fichte ist der Baum des Jahres 2017. Foto: PetrFromMoravia
Erstellt von TASPO Online

Das Kuratorium Baum des Jahres hat sich entschieden: die Fichte ist Baum des Jahres 2017. Für die einen ist sie „der Brotbaum der deutschen Forstwirtschaft“, die anderen sehen in ihr den „Inbegriff naturferner Monokultur“. Auf der Liste der potenziellen Kandidaten für den Baum des Jahres stand sie schon seit längerer Zeit. „Man kann zur Fichte stehen, wie man will ‒ dennoch haben wir ihr einiges zu verdanken“, so Dr. Silvius Wodarz, Initiator der Aktion Baum des Jahres.

Vielfältige Verwendungsmöglichkeiten für Fichten

Der Bund deutscher Baumschulen (BdB), Mitglied im Kuratorium, hebt in diesem Zusammenhang insbesondere die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten für den neuen Baum des Jahres hervor. „Natürlich hat die Fichte vor allem eine forstwirtschaftliche Bedeutung, aber auch in der Stadt, in Parks und in privaten Gärten kommt sie zum Einsatz“, so BdB-Hauptgeschäftsführer Markus Guhl.

Fichten gehören demzufolge zum gängigen Sortiment vieler deutscher Baumschulen. Etwa 30 Arten und Sorten sind in den Betrieben verfügbar – meist Veredelungen oder Züchtungen der natürlich vorkommenden Gemeinen oder Europäischen Fichte (Picea abies). Die in Teilen Deutschlands, botanisch nicht ganz korrekt, als Rottanne bezeichnete Art findet sich in der Regel nur im Wald.

Fichte wurde im Berliner Zoo gepflanzt

Die offizielle Verkündung der Fichte als Baum des Jahres 2017 am 13. Oktober fand – traditionsgemäß – im Berliner Zoo statt. In diesem Rahmen wurde auch eine Picea abies gepflanzt, eine Spende des BdB beziehungsweise eines seiner Mitgliedsbetriebe. Weitere Kandidaten im Rennen um den Titel Baum des Jahres 2017 waren der Amberbaum und die Kornelkirsche.

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