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30. 10. 2016

Baumpflege: Vorsicht bei Hochspannung

Nur für Profis: Baumfällarbeiten an Freileitungen und Bahntrassen. (Foto: SVLFG)

Baumbeschnitt oder Baumfällungen in der Nähe von Freileitungen sind lebensgefährlich. Darauf weist die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) ausdrücklich hin.

Zuständig hierfür ist der Netzbetreiber. Über solche notwendigen Arbeiten in der Nähe von Freileitungen ist unbedingt der Netzbetreiber zu informieren, der sie dann entweder mit eigenem Personal durchführt oder einen Dienstleister damit beauftragt – für den Waldbesitzer kostenfrei.

 

Baumpflege an Freileitungen: Nur für Profis

Grundsätzlich gilt: Nur Profis sollen sich mit diesen Arbeiten auseinandersetzen. Sie wissen die Gefahr richtig einzuschätzen und können ihr bereits im Vorfeld entsprechend entgegentreten. Lebensgefahr besteht unter anderem, wenn der Sicherheitsabstand beim Freischneiden von Trassen nicht mehr eingehalten wird, weil Äste und Baumkronen zu nah an die Leitungen herangewachsen sind.

 

 

Lebensgefahr durch „Erdkurzschluss"

Vor allem Nebel oder Regen kann zu einem Lichtbogenübertritt führen, der einem Berühren der Leitung gleichkommen kann. Berührt ein Baum eine spannungsführende Leitung, kommt es zu einem sogenannten „Erdkurzschluss“ und dadurch zu einem lebensgefährlichen Spannungstrichter im Radius von mindestens 20 Metern.

 

 

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