Verticillium gegen Götterbaum

Am Institut für Forstentomologie, Forstpathologie und Forstschutz (IFFF) der Universität für Bodenkultur, Wien, wurde eine biologische Bekämpfungsmethode des Götterbaumes entwickelt. Sie basiert auf einem Isolat des Welkepilzes Verticillium nonalfalfae.

Vom Nachbargrundstück ausgehende „Götterbauminvasion" in einen Hausgarten (Foto: E. Halmschlager)

Der Chinesische Götterbaum (Ailanthus altissima) ist eine invasive Baumart, die im 18. Jh. als Zierbaum nach Europa gebracht wurde und sich in den letzten Jahrzehnten aufgrund ihrer hohen Konkurrenzfähigkeit zu einer Problembaumart im Stadtbereich entwickelt hat. Ausgehend von den städtischen Wärmeinseln, wo der Götterbaum mittlerweile auch Schäden an Bauwerken und Fundamenten verursacht und wegen seiner hohen Bruchgefahr auch die Verkehrssicherheit beeinträchtigen kann, hat sich A. altissima in weiterer Folge entlang von Bahn- und Leitungstrassen, Verkehrswegen, Hochwasserschutzdämmen sowie auf Brachflächen, in Nationalparks und Natur- und Landschaftsschutzgebieten verbreitet. Prof. DI Dr. Erhard Halmschlager und DI Dr. Oliver Maschek vom IFF stellen in ihrem Beitrag in der April-Ausgabe der BAUMZEITUNG die neue Bekämpfungsmethode vor. Die ergänzende Literaturliste finden Sie hier zum Herunterladen. Sie kennen die BAUMZEITUNG nicht? Dann können Sie hier ein Probeexemplar bestellen.