Wertvolle Baumhöhlen

 

Kontrolle einer Spechthöhle hinsichtlich geschützter Tierarten mit Endoskopkamera. Foto: Markus Dietz

Im Rahmen eines von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderten Projektes „Höhlenbäume im urbanen Raum“ hat die Stadt Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit dem Institut für Tierökologie und Naturbildung und weiteren Partnern einen Leitfaden zur Erfassung von Baumhöhlen sowie der Erkennung und Sicherung ihrer Besiedler entwickelt. Um einen Überblick über die vorkommenden Baumhöhlen und ihre Bewohner im Stadtgebiet Frankfurt am Main zu bekommen, wurden in 21 Parkanlagen, Friedhöfen und Stadtwaldflächen innerhalb des Stadtgebietes Frankfurt in zwei aufeinanderfolgenden Wintern (2009/10 und 2010/11) Baumhöhlen vom Boden aus kartiert. Alle erkennbaren Höhlenbäume bekamen eine Plakette mit fortlaufender Nummer, um Höhlenbäume bei der zukünftigen Pflege und Verkehrssicherung beachten zu können. Der Höhlenbaum wurde anschließend in einer eigenen Datenbank der Unteren Naturschutzbehörde sowie im Baumkataster des Grünflächenamtes der Stadt vermerkt. 

Einen ausführlichen Beitrag über das Projekt finden Sie in der BaumZeitung 4/2103, die ergänzende Literaturliste ist hier als Download hinterlegt. Der Leitfaden kann ab Mitte August unter www.tieroekologie.com oder www.umweltamt.stadtfrankfurt.de heruntergeladen werden.