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12. 09. 2017

Essen: Grüne Hauptstadt Europa

Blickten auf eine positive Halbzeit des Projektes: Ralph Kindel, Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017, Simone Raskob, Umwelt- und Baudezernentin und Projektleiterin der Grünen Hauptstadt, Oberbürgermeister Thomas Kufen und Matthias Sinn, Leiter des Umweltamtes und Projektteamleiter der Grünen Hauptstadt (Foto: Stadt Essen)

Essen ist in diesem Jahr Grüne Hauptstadt Europas. Die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017“ hat die Stadt bereits 2015 erhalten und in diesem Jahr ein umfangreiches Programm gestartet, das sich an den fünf Themenschwerpunkten „Mein Grün“, „Meine Flüsse“, „Meine Wege“, „Mein Einkauf“ und „Meine Zukunft“ orientiert.

Bisher wurden dabei für das gesamte Jahr 459 Projekte ins Leben gerufen, davon 210 Bürgerprojekte und 62 Tagungen und Konferenzen. Insgesamt wurden die Veranstaltungen im ersten Halbjahr bereits von rund 115.000 Bürgern besucht. Dazu kooperierte die Grüne Hauptstadt Europas mit mehr als 50 Förderern, Partnern und Sponsoren. „Als wir Anfang des Jahres den Titel ´Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017´ angetreten sind, wollten wir Vorbild sein für andere europäische Städte im Strukturwandel und das Grüne Wunder unserer Stadt erlebbar machen. Das ist uns aus meiner Sicht gut gelungen“, sagt Oberbürgermeister Thomas Kufen.

Nachhaltige Projekte: Baumpflanzungen und mehr

Das Prinzip der Nachhaltigkeit steht im Fokus der Grünen Hauptstadt. Besonders auffällig im Stadtbild – und das für die nächsten Jahre – sind die Blumen aus rund 100.000 Blumenzwiebeln sowie 50.000 Staudenpflanzen, die in den vergangenen Monaten gepflanzt wurden. Auch bei den Baumpflanzungen tut sich bis Ende des Jahres einiges: Rund 1.100 Bäume werden noch in 2017 in Essen ihre Wurzeln schlagen.

Frühstücksbrettchen aus Altholz

Eine besondere Aktion haben sich Unternehmerin Sarah Janine Flocke, Ratsherr Rolf Fliß und die Essener Aktion gegen Umweltzerstörung e.V. ausgedacht: Das Holz von im Essener Stadtgebiet gefällten Bäumen soll in einem eigenständigen Projekt für die Wiederanpflanzung von Bäumen in der Stadt Essen genutzt werden. Die Idee: Aus dem Holz werden Brettchen hergestellt, die verkauft werden und deren Erlös im Jahr der Grünen Hauptstadt Europas – Essen 2017 zur Wiederanpflanzung von Bäumen genutzt wird. Nun werden Kitas gesucht, die sich einen Baum für ihre Außenanlagen wünschen.

„Wir freuen uns sehr, dass unser Projekt jetzt durch die Bepflanzungen sichtbar wird. Alle Kitas, die Interesse an einem Baum haben, sind herzlich eingeladen, sich zu melden“, sagt Projektinitiator Rolf Fliß. Die Kitas, die sich zuerst unter rolf.fliss@gruene-essen.de melden, kommen zum Zug.

EssensBrettchen mit Logo

Auch in Zukunft sollen noch weitere Bepflanzungen umgesetzt werden – die EssensBrettchen mit Logo können weiterhin für 30 Euro in der EMG Touristikzentrale, in den EVAG-Kundencentern am Berliner Platz und am Hauptbahnhof, im Allbau-Kundencenter und am Grugaeingang Orangerie erworben werden. Produziert werden die Brettchen von der Essener Arbeit. Mehr Infos unter www.essensbrettchen.de.

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