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27. 04. 2017

Für den Alleen-Erhalt

Mit der Alleebaumpflanzung wurde eine Lücke geschlossen. (Foto: BUND MV)

30 Alleenfreunde und Journalisten trafen sich am 27. März 2017 zu einer Alleen-Pressefahrt, die der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) im Rahmen eines LIFE Projektes zusammen mit der Parlamentsgruppe „Kulturgut Alleen“ und der Alleenschutzgemeinschaft e.V. (ASG) organisierte. Bei strahlend blauem Himmel ging es durch junge und alte Alleen Brandenburgs.

Mit Baumpflanzung Lücke geschlossen

Verbunden mit dieser Pressefahrt war die Pflanzung eines Baumes mit der brandenburgischen Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider, der von der ASG gespendet wurde. Die Baumpflanzung fand in einer größeren Lücke der B2 an der Buchholzer Mühle statt. Damit haben die Alleenfreunde gemeinsam erneut ein Zeichen für den Alleenschutz gesetzt. Denn: Alleenerhalt geht nicht ohne die Lücken zu schließen und kontinuierlich neue Alleen zu pflanzen.

Anlass für die Sorge um den Fortbestand der Alleen sind bundesweit gültige Richtlinien zum Umgang mit Alleebäumen, die vom Bundesverkehrsministerium 2009 verbindlich eingeführt wurden. Bäume werden als Hindernis am Straßenrand und als Ursache tödlicher Unfälle betrachtet und die Regelungen so formuliert, dass eine Neuanpflanzung von Alleen sehr schwierig geworden ist. Hauptgrund dafür ist der geforderte Pflanzabstand zum Straßenrand. Die Straßenbaubehörde müsste Land zukaufen, und das gestaltet sich als sehr schwierig. Deutlich zeigen das die Pflanzzahlen der letzten Jahre beispielsweise in Brandenburg, dem Bundesland, mit den meisten Alleen. (bmz)

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