Für Klima und Lebensqualität: Veranstaltung informiert

Auf einer Veranstaltung des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und der vom Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e.V. (BGL) getragenen Initiative „Grün in die Stadt“ in Neu-Ulm diskutierten Kommunalvertreter aus Bayern und Baden-Württemberg, wie grüne Städte und Gemeinden aussehen können.

Den Förder-Check stellte Jan Paul, Vorsitzender des BGL-Ausschusses Stadtentwicklung, vor – der Förder-Check erleichtert Kommunen die für sie passenden staatlichen Mittel zu finden. (Foto: Chandler Photography)

Im Mittelpunkt standen funktionierende Strategien, gute Praxisbeispiele und Möglichkeiten, Fördermittel des Bundes und der Länder zu nutzen. „Kommunen der Zukunft sind grün und lebenswert. Wir müssen weg von der autogerechten Stadt der 1970er Jahre, hin zu einer Stadt der Zukunft, die den Interessen der Menschen Rechnung trägt. Mit mehr Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger, mehr Grün und einer Architektur, die zum Verweilen einlädt“, sagte Alexander Handschuh, Sprecher des Deutschen Städte- und Gemeindebundes, in Neu-Ulm. „Kluge Stadtentwicklung setzt auf kurze Wege, Parks sowie Grünflächen als Begegnungsräume. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern sowie weiteren Akteuren können Städte und Gemeinden ihre Ideen einer grünen Stadt als Modell der Zukunft entwickeln.“

Die Stadt der Zukunft bietet den Menschen mehr Grün

„Stadtgrün spielt für lebenswerte Kommunen eine entscheidende Rolle. Grüne Zonen dienen als Feinstaubfilter, erhöhen die Luftqualität und können als Temperaturregulator gerade bei Hitzeperioden eine wichtige Funktion übernehmen“, stellte Jan Paul, Vizepräsident des Bundesverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau die Bedeutung des Themas heraus. „Wir wollen weg von den vielfach vorhandenen Asphalt- und Betonwüsten. Um dieses Ziel gemeinsam mit den Kommunen zu erreichen, haben wir die Initiative „Grün in die Stadt“ ins Leben gerufen. Wir informieren unter anderem über Fördermöglichkeiten und Praxisbeispiele.Welche Auswirkungen der Klimawandel auf die Kommunen haben wird, illustrierte in Neu-Ulm Prof. Dr. Andreas Matzarakis vom Deutschen Wetterdienst. Er machte deutlich, dass Städte und Gemeinden für die Anpassung an die Klimafolgen eine entscheidende Rolle haben. Wie der Umbau hin zu einer grünen Stadt aussehen kann, wie Kommunen die verschiedenen Förderprogramme intelligent nutzen und wie eine aktive Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger gelingen kann, wurde im Rahmen einer Diskussionsrunde dargestellt.

Im Laufe des Jahres sind weitere Veranstaltungen geplant

Die Veranstaltung in Neu-Ulm bildete den Auftakt einer gemeinsamen Kampagne des Deutschen Städte- und Gemeindebundes und der BGL-Initiative „Grün in die Stadt“. Im Laufe des Jahres 2019 sind drei weitere Informationsveranstaltungen geplant. (Bundesverband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau e. V. )

Weitere Informationen stehen hier: www.gruen-in-die-stadt.de

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