Gesundheitscheck für Bayerns Waldbäume

Auch in diesem Jahr begutachtet die Bayerische Forstverwaltung den Gesundheitszustand der bayerischen Wälder. Wie Forstministerin Michaela Kaniber mitteilte, sind dazu seit Mitte Juli speziell geschulte Förster in ganz Bayern unterwegs.

Auch in diesem Jahr sind in den Wäldern in Bayern wieder Förster unterwegs - sie begutachtet den Gesundheitszustand der bayerischen Wälder. (Foto: Dr. Hans-Joachim Klemmt/LWF)

28 Förster sind ausgerüstet mit Fernglas, Computer und speziellen Messgeräten. Sie kontrollieren an 314 Inventurpunkten Laub und Nadeln von tausenden Waldbäumen. Zusätzlich werden Schäden aufgrund von Pilz- oder Insektenbefall sowie durch Sturm, Hagel und Trockenheit erfasst. Die Inventurpunkte sind gleichmäßig über Bayerns Wälder verteilt. Die Außenaufnahmen dauern bis August. Anschließend wertet die Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft (LWF) in Freising die erhobenen Daten aus. Die Ergebnisse werden im Herbst im Internet veröffentlicht. Besonders interessant ist, wie deutlich die Auswirkungen des Trockensommers 2018 in den Baumkronen abzulesen sind. Die jährliche Waldzustandserhebung ist Bestandteil des langfristigen forstlichen Umweltmonitorings in Bayern und wird in diesem Jahr bereits zum 36. Mal durchgeführt. Laut Kaniber liefern die Erkenntnisse aus den Aufnahmen wichtige Hinweise zur Waldbewirtschaftung, etwa zum Anbaurisiko bestimmter Baumarten in Zeiten des Klimawandels oder zur Verbreitung von Schädlingen. (Bayerisches Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

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