Go for Climate: Camilla wandert von Berlin nach Marokko

Europa zu Fuß durchqueren und Bäume pflanzen gegen die Klimakrise. Das war Camillas Idee, als sie ihren Job als Videoproduzentin kündigte. Bestärkt wurde sie durch einen Vortrag von Bundesentwicklungsminister Gerd Müller, in dem sie erfuhr: Sollte Afrika auf dem Weg in den Wohlstand unseren CO2-intensiven Weg kopieren, wäre die Klimakatastrophe so gut wie besiegelt.

Seit dem 6. September ist die 24-jährige Camilla unterwegs - sie möchte zu Fuß bis nach Spanien laufen und dann mit einem Boot nach Marokko fahren. Ihr Ziel: der größte Solarpark der Welt in Ouarzazate. (Foto: Screenshot, Homepage)

Camilla (24), Kamerafrau und Leistungssportlerin, wandert gerade bis nach Afrika. Bei einem Vortrag von Entwicklungsminister Gerd Müller erfuhr die 24-Jährige von der Rolle Afrikas in der Klimakrise. "Sollten die Menschen in den 54 Ländern Afrikas unseren CO2-intensiven Weg kopieren, ist die Klimakatastrophe sicher. Dabei gibt es gerade dort riesiges Potential für Klimalösungen, von neuen Wäldern bis Wüstenstrom", sagt sie. Sie kontaktierte Plant-for-the-Planet und junge Menschen aus aller Welt mit einer Idee. Um die Lösungen in der Klimakrise und die notwendige globale Zusammenarbeit zu vereinen, starteten sie Go for Climate und gehen von Europa aus auf Afrika zu und begegnen uns in Marokko auf Augenhöhe. Um die Lösungen in der Klimakrise und die notwendige globale Zusammenarbeit zu vereinen, starteten sie Go for Climate.

Jetzt ist es so weit: Camilla ist zu Fuß für Go for Climate gestartet. Los ging es am 6. September in Berlin, gerade ist sie dabei quer durch Deutschland zu laufen, weiter geht es nach Österreich, die Schweiz, Italien, Monaco, Frankreich und Spanien. In Spanien wird sie mit einem Boot rüber nach Marokko setzen.  Ihr Ziel: der größte Solarpark der Welt in Ouarzazate. Am Freitag, 22. November, trifft sie dort Mitstreiter aus Afrika. Auf ihrem Weg möchte sie sich und allen anderen Menschen Mut machen und ganz viele Bäume pflanzen. Camillas Weg kann hier verfolgt werden. (red)

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