Hilfe gesucht: Dein Baum für den Wald!

Die extrem schlechte Lage des deutschen Waldes erfordert sofortiges gemeinsames Handeln der Politik und jedes Einzelnen. Darum bietet die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) Möglichkeiten an, sich für den Wald zu engagieren. Dabei setzt sie ihr Knowhow beim Bäume pflanzen und ihr langjähriges Wissen ein.

Die SDW fördert das Projekt „Die Klimakönner“. Hier können Schulen als „Klimakönner-Schulen“ aktiv werden. (Foto: Pixabay)

Gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist es, dem Klimawandel entgegen zu treten, um das Waldsterben 2.0 abzuwenden. Neben der Politik und der Industrie ist es auch wichtig, dass sich alle gesellschaftlichen Gruppen in die Diskussion einbringen und in der Praxis handeln. Schließlich handelt es sich bei der dramatischen Situation in unseren heimischen Wäldern nicht um ein Fehlverhalten einzelner, sondern um eine Fehlentwicklung unserer Gesellschaft. Ein wichtiger Schlüssel gegen den Klimawandel sind junge Menschen. Um die Bedeutung des Waldes für den Klimawandel bei dieser Zielgruppe zu verankern, baut die SDW das Projekt „Die Klimakönner“,  gefördert vom Waldklimafonds, aus. Hier können sich Schulen in den Diskurs einbringen und als „Klimakönner-Schulen“ aktiv werden. Mehr als 150 Fortbildungsveranstaltungen für PädagogInnen sind geplant. Hiermit wollen wir die Bildungslandschaft für den Walderhalt aktivieren. Wir laden alle Interessierten ein, sich gemeinsam mit der SDW an der Diskussion zur Zukunft unseres Waldes zu beteiligen. Nur gemeinsam und mit der Bündelung aller Kräfte kann man dem Waldsterben 2.0 entgegenwirken! Jeder kann mitmachen! Jeder Einzelne kann etwas tun! Die SDW pflanzt seit über 70 Jahren zusammen mit engagierten Waldschützer Bäume in Deutschland. In Anbetracht der aktuellen Entwicklung möchten wir dieses Engagement noch verstärken. Daher sucht die SDW sowohl geeignete Flächen als auch finanzielle Unterstützung (Spendenkonto Sparkasse KölnBonn, IBAN: DE89 3705 0198 0031 0199 95). (SDW)

Informationen auch hier auf der Homepage.

Hintergrund:
Nach dem extrem trockenen Sommern 2018 und 2019 fehlen dem Wald durchschnittlich mehr als 200 Liter pro Quadratmeter Regen im Jahr.  Besonders extrem ist die Situation in den Ländern im Osten Deutschlands. Bisher sind schon rund 120.000 Hektar Wald abgestorben, auch in geschlossenen Waldbeständen. Neben Fichten sterben  auch Kiefern, Buchen und Eichen n auf Grund des fehlenden lebensnotwendigen Wassers ab. Besonders beängstigend ist die Geschwindigkeit mit denen die Schäden zunehmen. 

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