Mit dem Rad von Rügen bis zur Reichenau

Für die Radsportler und die Organisatoren des BUND Mecklenburg-Vorpommern endete am 15. Juni um 17 Uhr die Radfernfahrt „Deutsche Alleenstraße – von Rügen bis zum Bodensee“ im Etappenziel Reichenau.
Insgesamt wurden auf der Fahrt durch  neun Bundesländer 1930 km und 15.000 Höhenmeter gefahren. In 15 Etappenzielen wurden insgesamt 21 Bäume gepflanzt.

Einfahrt der Radfahrer auf die Insel Reichenau - entlang der schönen Allee. (Foto: Thomas Baumgartner)

Fast am Ziel: Die Radfahrer kurz vor der Insel Reichenau. (Foto: Thomas Baumgartner)

Auch auf der Reichenau wird ein Baum gepflanzt. (Foto: Thomas Baumgartner)

Mühlhausen ist eins der 15 Etappenziele. (Foto: BUND M-V.)

Die letzte Etappe Riedlingen nach Reichenau wurde noch einmal besonders schön. Bei Stopps auf dem Marienplatz in Ravensburg und Markdorf vergrößerte sich das Radfahrerfeld mit dem Radwegekoordinator und der der Klimaschutzmanagerin des Bodenseekreises, der Klimaschutzmanagerin des Gemeindeverbandes Mittleres Schussental, Mitgliedern des BUND Ravensburg und Radsportlern des Vereins Weingarten. In Ittendorf gab es einen nächsten Halt und ein Baum an der Deutschen Alleenstraße gepflanzt. Auf der Reichenau fand eine weitere Baumpflanzung statt.

Das Thema "Alleen" soll mehr in die Öffentlichkeit rücken

Mit dieser Tour wurde das Thema Alleenschutz in die Öffentlichkeit gerückt. In einigen Rathäusern gab es keine Kenntnis von der Deutsche Alleenstraße. In Zukunft soll die Lage der Städte an dieser Kulturstraße für die touristische Werbung genutzt und die Beschilderung in Ordnung gebracht und das Thema „Alleen“ wieder mehr berücksichtigt werden.

Von den schönen Alleen in Niedersachsen waren alle überrascht

Die Bepflanzung der Deutschen Alleenstraße ist in den einzelnen Bundesländern sehr unterschiedlich. In Sachsen-Anhalt und Thüringen war kaum etwas von einer Alleenstraße erkennbar, hier fehlten nicht nur die Bäume, sondern auch die Beschilderung. In den Alleen-Ländern Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg gab es erwartungsgemäß die schönsten und längsten Alleen. Aber auch hier klaffen Lücken und sind weite Strecken ohne Baumbestand. Niedersachsen hat mit seinen schönen Alleen überrascht.

Helfer und Teilnehmer bekommen eine Broschüre

„Wir werden unsere Eindrücke und Ergebnisse dem Verein „Deutsche Alleenstraße“ mitteilen und sind uns sicher, dass diese Radfernfahrt gute Impulse für Neupflanzung von Alleen und den Schutz der Altbestände gibt“, sagt K.Dujesiefken. „Die vielen Filme und Bilder werden wir aufarbeiten und unseren Unterstützern, den vielen Helfern entlang der Tour und Teilnehmern in einer Broschüre als Erinnerung überreichen.“ (BUND Mecklenburg-Vorpommern)
 

Die TASPO Baumzeitung ist das offizielle Mitteilungsorgan der ISA und berichtet über deren Aktivitäten.