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11. 10. 2014

Toller Wettkampf: Kletterkrone 2014

Bereits zum zweiten Mal fanden in diesem Jahr die nordrhein-westfälischen Klettermeisterschaften statt: Die Kletterkrone 2014.

Die Nackenstarre dürfte mittlerweile abgeklungen sein, die Eindrücke eines tollen Wettkampfs bleiben: Denn es gab einiges zu sehen in den Platanenwipfeln auf dem Wittener Hohenstein – beim NRW-Meisterschaftswochenende am 23. und 24 August.

Die ISA, das Wittener Stadtmarketing, Idea Botanica und Climbtools richteten dort bereits zum zweiten Mal die Kletterkrone aus. 40 Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland, aus den Niederlanden und Kanada waren angereist, um sich in den Disziplinen Werfen, Aufstieg, Arbeitsklettern, Rettung und Speedclimb zu messen. Neben Bewährtem, wie zum Beispiel dem Wetter, das seiner Linie aus dem vergangenen Jahr treu blieb und mal spätsommerlich strahlend durch das Blätterdach grinste, dann wieder herbstlich verwässert daherkam, gab es auch eine Neuerung: den Steigeisen-Aufstieg, der als Experiment zwar nicht in die Gesamtwertung einging, von allen Teilnehmern aber meisterlich bewältigt wurde. Am schnellsten war hier der letztjährige Meisterschaftsgewinner Frank Wissing mit 6,49 Sekunden.

Unterdessen übten sich die Baumkletterer von morgen am Kinderkletterbaum und standen den Erwachsenen in Mut und Geschicklichkeit in nichts nach. Nachdem schon am Samstag nicht nur Besucher, sondern auch zahlreiche Medienvertreter von Zeitung, Radio und Fernsehen das Geschehen in den Bäumen mit Spannung beobachtet hatten, zog am Sonntagmorgen ein ganz besonderer Wettkampf die Aufmerksamkeit auf sich und veranlasste einige Spaziergänger vermutlich dazu, sich zu beglückwünschen, schon so früh unterwegs zu sein: die Footlock-Challenge.

Obwohl es hier keinen Pokal zu erringen gab und nichts außer der eigenen Ehre auf dem Spiel stand, traten 16 Kletterer im Head-to-Head gegeneinander an. Auch der ISA-Präsident Jan von Hofmann hatte sich überreden lassen, schaffte es allerdings nicht ganz bis ins Finale. Sieger wurde Jiøí Voda, Drittplatzierter der Tschechischen Meisterschaft, tags zuvor noch Technician der Rettungsdisziplin – er schaffte die 15 Meter in knapp 16 Sekunden.

Den eigentlichen Höhepunkt aber bildeten die beiden Masters, die bei den Frauen die Rottenburgerin Ruth Morell und bei den Männern der Wuppertaler Peter Rammes gewannen. Alles in allem ein gelungener Wettkampf, der auch viel „fachfremdes“ Publikum anlockte und bestens unterhielt.

Gianna Schlosse

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