Keine neuen ALB-Funde

Die Monitoringmaßnahmen zur Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) in Schönebach sind für dieses Jahr fast abgeschlossen.

In der Quarantänezone in Ziemetshausen wurde kein ALB-Befall mehr festgestellt. (Foto: LfL)

In Ziemetshausen-Schönebach ist seit Oktober 2014 eine Quarantänezone zur Bekämpfung des weltweit gefürchteten Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB) eingerichtet. Die hierfür notwendigen Monitoringmaßnahmen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) sind für dieses Jahr fast abgeschlossen.

Die erfreuliche Nachricht ist, dass kein weiterer Befall mit dem ALB festgestellt wurde. „Wir möchten uns ganz besonders für die gute Zusammenarbeit mit den Bewohnern und der Kommune in der Quarantänezone bedanken“, so Carolin Prokscha, LfL-Gebietsbeauftragte für den ALB. „Gemeinsam werden wir es schaffen, den ALB in Schönebach endgültig los zu werden“.

Jede Wirtspflanze betrachtet

Im Bodenmonitoring betrachteten die beiden LfL-Pflanzenschutzinspektoren Carolin Prokscha und Markus Strölin jede einzelne Wirtspflanze vom Boden aus, entweder aus der Nähe oder durch das Fernglas. Es gibt nur noch wenige Grundstücke, auf dem sie dieses Jahr noch nicht waren und bis Ende des Jahres wird die gesamte Quarantänezone vom Boden aus gemonitort sein. Die vierbeinigen Helfer der LfL, eigens auf ALB abgerichtete Spürhunde, kamen dieses Jahr verstärkt zum Einsatz. Mit Hilfe ihres feinen Geruchsinns stellten sie sicher, dass sich der ALB nicht dort versteckt, wo das menschliche Auge nicht hinreicht. Dabei wurden zahlreiche Heckenstrukturen innerhalb der Quarantänezone abgesucht, sowie angefallenes Material bei Gehölzschnittmaßnahmen. Das Kronenmonitoring, in dem zertifizierte und von der LfL geschulte Baumkletterer die Kronenbereiche von innen heraus anschauen, konnte Ende Oktober abgeschlossen werden. Auch die Pheromonfallen wurden Ende Oktober abgehängt, da nun die Flugzeit des Käfers vorüber ist.

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