Label „Stadtgrün naturnah“: Jetzt bewerben!

Städte und Gemeinden können sich ab sofort wieder für das Label „Stadtgrün naturnah“ bewerben. Bewerbungsschluss ist der 31. Juli 2019. Mit dem Label zeichnet das Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ öffentliches Engagement für eine naturnahe Gestaltung und Pflege von Grünflächen aus. Das Label ist Teil des Projekts „Stadtgrün- Artenreich und Vielfältig“ und wird im Bundesprogramm Biologische Vielfalt durch das Bundesamt für Naturschutz mit Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert.

Ab sofort können sich Städte und Gemeinden wieder für das Label „Stadtgrün naturnah“ bewerben. (Foto: Screenshot)

„Mit dem Label „Stadtgrün naturnah“ unterstützen wir Städte und Gemeinden dabei mehr artenreiche und blühende Grünflächen zu schaffen, davon profitieren die Menschen und die Natur in den teilnehmenden Kommunen“, so Jörg Sibbel, Vorstandsvorsitzender des Bündnisses und Bürgermeister der Stadt Eckernförde. Das Labeling-Verfahren startet am 01. Oktober 2019. Zu Beginn verschaffen sich die 15 ausgewählten Kommunen einen systematischen Überblick zu ihren Stärken und Potentialen in Sachen naturnahes öffentliches Grün. In einem weiteren Verfahrensschritt entwerfen sie einen Maßnahmenplan mit den geplanten Aktivitäten zur naturnahen Entwicklung der innerstädtischen Grünflächen. Das Bündnis unterstützt sie dabei im Rahmen einer Vor-Ort-Beratung und organisiert den Erfahrungsaustausch unter den Kommunen. Außerdem stellt es kostenlos Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit zur Verfügung und moderiert Workshops zur Maßnahmenplanung mit lokalen Akteuren. Am Ende des 12 Monate dauernden Prozesses werden die Kommunen mit der Auszeichnung „Stadtgrün naturnah“ in Bronze, Silber oder Gold belohnt.

Fünf Pilotkommunen haben das Verfahren bereits erfolgreich durchlaufen

Das Label ist Teil des Kooperationsprojektes „Stadtgrün – Artenreich und Vielfältig“, das vom Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe und den Partnerstädten Frankfurt am Main, Hannover, Wernigerode, Kirchhain und Neu-Anspach von 2016 bis 2021 durchgeführt wird. Die fünf Pilotkommunen haben das Labeling-Verfahren bereits erfolgreich durchlaufen. Ihre naturnahen Gestaltungsideen setzen diese in Modellprojekten wie „Kirchhain blüht“ oder „Umwandlung artenarmer Vegetationsflächen zu Blumen- und Stadtwiesen in Frankfurt am Main“ um. ( Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“ e.V. )

Mehr Informationen gibt es auf der Homepage: https://www.stadtgruen-naturnah.de/home/

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