Parlamentarische Veranstaltung „Wald trifft europäische Politik“

Auf Einladung des Deutschen Forstwirtschaftsrates trafen sich im Bundestag Mitte Januar Abgeordnete und Vertreter der Forstbranche zur Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Wald trifft Politik“. Besprochen wurden drängende Themen zur Lage des Waldes: Klimawandel, Förderung, Bioökonomie, Eigentum, Digitalisierung und Ausbildung.

Im Bundestag haben sich im Januar Abgeordnete und Vertreter der Forstbranche zur Fortsetzung der Veranstaltungsreihe „Wald trifft Politik“ getroffen. (Foto: DFWR)

„Es freut mich sehr, dass so viele hochrangige Vertreter unserer europäischer Nachbarn den Weg nach Berlin auf sich genommen haben, um mit uns über Wald, Holz und Klima in Europa zu diskutieren“, begrüßte DFWR-Präsident Georg Schirmbeck die Gäste, darunter Delegationen aus Finnland, Österreich und Russland. „Die Folgen des Klimawandels für den Wald machen nicht an Ländergrenzen halt. Deshalb nehmen die Waldbesitzenden in ganz Europa diese Herausforderung an und stehen zusammen, um die Jahrhundertaufgabe zu bewältigen“, betonte Schirmbeck.

Julia Klöckner schickte eine Videobotschaft

Waldministerin Julia Klöckner begrüßte die Anwesenden per Videobotschaft. Sie hob die besondere Bedeutung der Wälder für Klima und Gesellschaft hervor. Klöckner stellte eine Erhöhung der Bundesmittel zur Bewältigung der dramatischen aktuellen Waldschäden in Aussicht, die Evaluation sei im Gange. Das Bundesfinanzministerium sei ebenfalls involviert und würde über Steuererleichterungen für Waldbesitzende beraten. Diese Ankündigungen bekräftigten die Anwesenden Alois Gerig, Vorsitzender des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft im deutschen Bundestag, sowie Dr. Axel Heider, Leiter der Unterabteilung für Wald, Jagdund Forstpolitik im Ministerium für Ernährung und Landwirtschaft.„Der Weg aus dem Klimawandel führt in den europäischen Wald. Den Auswirkungen auf Wald, Waldbesitzende und Forstbetriebe kann nur gemeinsam begegnet werden“, betonte Georg Schirmbeck. „Die etablierte Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Europa bietet dafür eine gute Basis“, lobte Schirmbeck. Im Anschluss nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, sich über Wald und Klimawandel auszutauschen. (DFWR)

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