Regionale Obstsorten entdecken: Schulbesuch in der Streuobstwiese

Wie schmeckt frisch gepresster Apfelsaft? Wieso schmeckt Streuobst anders? Oder was wächst, krabbelt und fliegt auf der Streuobstwiese? Auf diese und viele weitere Fragen erhalten Grundschulkinder und Kindergartengruppen bei den Streuobst-Schulwochen der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) vom 13. September bis 8. Oktober Antworten.

Die Streuobst-Schulwochen bieten Schulklassen und Kindergärten in Bayern die Möglichkeit, an Erlebnis-Führungen und Aktionen rund um das Streuobst teilzunehmen. (Foto: Pixabay)

Die Streuobst-Schulwochen bieten seit über 20 Jahren den Grund- und Vorschulkindern ein „Klassenzimmer im Grünen“. Bei Erlebnis-Führungen und Mitmach-Aktionen können die Kinder den Lebensraum Streuobstwiese mit allen Sinnen entdecken. Dabei werden sie von geschulten Führenden begleitet. Sie dürfen beispielsweise bei der Ernte helfen, Saft pressen, Streuobstarten und -sorten kennenlernen und probieren. Außerdem erfahren die Kinder dabei, was man alles aus diesen Obstsorten herstellen kann.

Die Kinder erfahren, wie wichtig die Streuobstwiesen sind

Nebenbei entdecken die Kinder spielerisch diesen besonderen Lebensraum mit den dort lebenden Tieren und Pflanzen. Sie erfahren, warum es wichtig ist Streuobstwiesen zu erhalten und welche Vorzüge Streuobst aus der Region für uns und unsere Umwelt hat. Jährlich finden durchschnittlich 250 Schulwochen-Aktionen in Bayern statt, an denen insgesamt rund 5.000 Kinder beteiligt sind. Die Grundschulen haben Anfang Juli von der LfL über die Schulämter eine Liste mit sachkundigen Streuobstwiesenführenden erhalten. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer können anhand der Liste bei den Ansprechpersonen in der Nähe direkt eine Aktion oder Führung buchen. In Absprache sind auch noch weitere Termine nach dem 8. Oktober möglich. (Lfl)

Mehr Informationen gibt es hier.

 

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