Startschuss für Achtsamkeitspfade

Wald und Achtsamkeit passen perfekt zusammen - ein Grund für die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) in diesem Jahr bundesweit Achtsamkeitspfade einzurichten. Damit kann jeder den Wald mit allen Sinnen erleben und die Basis schaffen, achtsamer mit sich selbst und seiner Umwelt umzugehen.

Nicole Unterseeh, Vize-Bezirksbürgermeisterin von Bad-Godesberg, Sebastian Korintenberg, Stadtförster Bonn, Reinhard Limbach, Bürgermeister von Bonn, Christoph Rullmann, SDW-Bundesgeschäftsführer, Thorsten Müller, Projektleiter „Wald und Gesundheit“, Atina Spies, Resilienz-Coach und –Trainerin (von links nach rechts). (Foto: SDW)

Mitte Juli wurde der Achtsamkeitspfad in Anwesenheit von Reinhard Limbach, Bürgermeister von Bonn und Nicole Unterseeh, Vize-Bezirksbürgermeisterin von Bad-Godesberg und Christoph Rullmann, SDW–Bundesgeschäftsführer eröffnet. Der Pfad verläuft u-förmig vom Waldparkplatz am Gezeiten Haus in Bad-Godesberg zum Waldkrankenhaus. Durch einen kleinen Verbindungspfad gelangt man wieder an den Anfangspunkt zurück. Macht man alle sechs Stationen auf dem Achtsamkeitspfad mit, braucht man für den zwei Kilometer langen Weg anderthalb bis zwei Stunden. Um die Übungen selbst zu erleben, benötigt man ein Smartphone oder einen MP3-Player. Mit einem Smartphone lassen sich die QR-Codes auf den verschiedenen Tafeln entlang des Weges scannen. Automatisch wird man dadurch zu den Audio-Dateien der Übungen weitergeleitet. Alternativ kann man vor einem Waldausflug alle Audio-Dateien unter www.sdw.de/projekte/achtsamkeitspfad/ herunterladen und auf dem Smartphone oder MP3-Player speichern. Somit kann man die Übungen in jedem beliebigen Waldstück anhören. Das ist auch die Idee hinter dem Konzept des SDW-Achtsamkeitspfades. Die schlicht gehaltenen Tafeln können von Waldbesitzenden in ganz Deutschland in ihren Wäldern aufgestellt werden. Die Tafeln und gesprochenen Texte wurden so entwickelt, dass sie sich in jedem Waldstück in jeder deutschsprachigen Region umsetzen lassen. Empfohlen werden ruhige, gering frequentierte Waldgebiete sowie Wälder im Umfeld von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen oder Einrichtungen für psychische Erkrankungen.

Hintergrundinformationen:

Der SDW-Achtsamkeitspfad „Den Wald mit allen Sinnen erleben“ besteht aus einer Eingangs- und einer Ausgangstafel im DIN A2-Format sowie sechs Stationstafeln in DIN A5, die entlang eines bereits vorhandenen etwa 2 Kilometer langen Weges im Wald aufgestellt werden können. Mit Pfeilen können die Besucher von Station zu Station geleitet werden. Die verschiedenen Stationen beschäftigen sich thematisch mit unterschiedlichen Sinnen und zielen auf das Training der eigenen Achtsamkeit hin. Dazu werden die Besucher von einer Resilienz-Trainerin bzw. einem Psychologen mittels Audiodateien angeleitet. Der Waldbesuch soll so zu einem achtsamen Umgang im Wald und im Alltag verhelfen und ein positives Gefühl bei den Besuchenden hinterlassen. Die Tafeln und gesprochenen Texte wurden so entwickelt, dass sie sich in jedem Waldstück in jeder deutschsprachigen Region umsetzen lassen. Empfohlen werden ruhige, gering frequentierte Waldgebiete sowie Wälder im Umfeld von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen oder Einrichtungen für psychische Erkrankungen. (SDW)

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