Tagung zur Trauben-Eiche

Das Forstamt Heldburg in Südthüringen will den Trauben-Eichen-Anteil halten, wenn möglich sogar erhöhen. Foto: D. Krieger

Am 4. und 5. Juni fand in Bad Colberg-Heldburg (Südthüringen) die Tagung zur Trauben-Eiche der Baum des Jahres-Stiftung statt. Partner waren Thüringen Forst, der Deutsche Forstverein und die ANW-Landesgruppe Thüringen.

In einem vielseitigen Vortragsprogramm am ersten Nachmittag stand die Trauben-Eiche, der Baum des Jahres 2014, im Mittelpunkt. Die Diskussion der Vorträge war sehr rege. In einem sehr gut besuchten öffentlichen Vortrag am Abend hat der Forstbotaniker Prof. Dr. Andreas Roloff aus Tharandt die Trauben-Eiche in auch für Laien zugänglichen Worten zusammenfassend vorgestellt.

Am zweiten Tag gab es eine Exkursion in Trauben-Eichen-Bestände im Forstamt Heldburg. Das Forstamt will den Trauben-Eichen-Anteil zumindest halten, wenn möglich sogar erhöhen. In drei Trauben-Eichen-Beständen unterschiedlicher Entwicklung hat das Forstamt seine Vorstellungen überzeugend begründet, vorgeführt und zur Diskussion gestellt. „Die Erhaltung beziehungsweise die Erhöhung der Eichenflächen in Thüringen ist keine leichte Aufgabe und erfordert konsequentes Handeln“ heißt es in einem Flyer von Thüringen Forst. Eine der vielen Fragen war die nach dem Umgang mit der unverträglichen vitalen Buche in Eichen-Buchen-Mischbeständen.

(Wodarz)

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