Wald als Therapieort

Wald wirkt positiv. Zahlreiche Studien zur Wirksamkeit des Waldbesuches und die Erfahrungen in Japan mit über 60 Waldtherapiezentren motivieren Forschende in Deutschland, in dem Verbundvorhaben „Waldtherapie“ die Wirksamkeit von Klinischen Waldtherapien (KWT) nachzuweisen.

Bislang gibt es in Deutschland zwölf Achtsamkeitspfade im Wald. (Foto: Alexandra Mölleken)

Wie die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) mitteilt, werde damit die Vorausetzung geschaffen, dass Waldtherapie in Zukunft als präventives Gesundheitskonzept in Deutschland anerkannt wird. Waldtherapie soll dann ein fester Bestandteil der Maßnahmen gegen Stress, mentale Probleme und auch chronische Erkrankungen werden.

Achtsamkeitspfad im Wald

Bis es soweit ist, bietet die SDW allen Waldbesuchenden ihren Achtsamkeitspfad an, mit dem man selbständig etwas gegen den Stress und für die eigene Entspannung tun kann. Auf dem Achtsamkeitspfad lernt man den Wald mit allen Sinnen wahrzunehmen, sich durch Übungen ganz auf diesen einzulassen und so das Entspannungsgefühl sowie die persönliche Achtsamkeit zu fördern.

Wer keinen der zwölf Achtsamkeitspfade vor Ort hat, kann sich alle Audio-Dateien herunterladen und auf dem Smartphone abspeichern. Damit kann man die Übungen in jedem beliebigen, ruhigen Waldstück anhören.

Angebot für Gemeinden und Kommunen

Wer Interesse an diesem Pfad hat, bekommt von der SDW das notwendige Know-How. Die Tafeln können von Gemeinden, Kommunen, Vereinen und auch privaten Waldbesitzenden in ganz Deutschland in ihren Wäldern aufgestellt werden. Die Tafeln und die gesprochenen Texte wurden so entwickelt, dass sie sich in jedem Waldstück umsetzen lassen. Empfohlen für die Installation der Achtsamkeitspfade werden ruhige, gering frequentierte Waldgebiete sowie Wälder im Umfeld von Krankenhäusern, Rehabilitationseinrichtungen oder Einrichtungen für psychische Erkrankungen.

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