Zertifizierte Spürhunde

Seit dem 26. Januar 2016 gibt es insgesamt sechs zertifizierte Gehölzpathogenspürhunde in Deutschland. Dana Schneider, Baumsachverständige aus Bergen/Dumme, hat im letzten Jahr erstmals ein Ausbildungsseminar zum Pathogenspürhund angeboten.

Carsten Wirth mit seiner Hündin Brandy in Aktion. (Foto: M. Borowski)

Der Kurs umfasste zwei Ausbildungsblockwochen, in denen alle Grundlagen in Theorie und Praxis vermittelt und vertieft wurden. In den dazwischen liegenden 17 Wochen arbeiteten die Teilnehmer mit ihren Hunden selbstständig weiter, und am Ende haben alle Hunde-Halter-Teams die Prüfung geschafft.
Folgende Teams besitzen nun ein „Pathogenspürhunde-Zertifikat“: Manfred Bellin (23568 Lübeck) mit seiner Bearded Collie-Hündin Fay, Carsten Wirth (09127 Chemnitz) mit seiner Hündin Brandy (Kleiner Münsterländer), Edgar Wenisch (95692 Konnersreuth) mit dem Kleinen Münsterländer Mäx, Ingo Mathes (64380 Roßdorf) mit der Mischlingshündin Ida und Svenja Schmidt (50769 Köln) mit der Irish Terrier-Hündin Tilda, die bereits als ALB-/CLB-Spürhund ausgebildet ist.

 

Hunde sind universell einsetzbar

Die Zertifizierung gilt für ein Jahr, dann ist eine Wiederholungsprüfung nötig. Die Hunde sind universell einsetzbar, sie können sowohl pilzliche Pathogene als auch tierische Schaderreger suchen. Dana Schneider, die selbst mit ihrer Pathogenspürhündin Bayala (Kleiner Münsterländer) arbeitet, ist sehr zufrieden: „Der Kurs war ein voller Erfolg – es klappt, wie erhofft. Ich bin wahnsinnig stolz auf meine Hundeführer und Hunde, was sie in dem knappen dreiviertel Jahr geschafft haben.“ Wegen der positiven Erfahrungen bietet sie auch in diesem Jahr wieder ein Pathogenspürhundeseminar an. Kontakt: dana_schneider@ t-online.de. (bo)

 

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