Zweiter „Generationendialog Wald“ in München

Was leisten der Wald und die Waldbesitzenden für die Umwelt und das Klima? Wie können die Leistungen anerkannt werden? Wie kann Holz lange und nachhaltig verwendet werden? Nadel- und Laubholz – welche Entwicklungen müssen angestoßen werden? Diese und viele weitere Fragen wurden beim zweiten  „Generationendialog Wald“  in München diskutiert. Die Lösungsideen und Ergebnisse werden der Bundesregierung überreicht und fließen in die Fortschreibung der Waldstrategie 2020 ein. Dem endgültigen Ergebnisbericht gehen noch vier weitere Dialogforen voraus.

Gemeinsam in kleinen Gruppen wurden Forderungen für den Wald im Jahr 2050 von jungen Erwachsenen erarbeitet. (Foto: SDW)

Mehr  als dreißig Waldinteressierte  jeder  Altersstufe  beschäftigten  sich  mit  Fragen  rund  um  die Thema  „Wirtschaftsfaktor  Wald  und  Holz“.Der   Generationendialog   will   nicht   nur   zwischen verschiedenen  Akteuren  des  Waldes  und  verschiedenen  Altersklassen  vermitteln,  sondern  gezielt neue  und  innovative   Ideen  von  jungen  Erwachsenen  fördern.  Die  insgesamt über  30jungen AkteurInnen trafen sich bereits am Vortag, um sich gemeinsam mit Dr. Stefanie Steinebach, Försterin und Kommunikationscoach, auf den Generationendialog vorbereiteten. CajusCaesar,  Waldbeauftragter  der  Bundesregierung,  betonte  in  seiner  Begrüßung  die  Wichtigkeit der Beteiligung von jungen Menschen. Das Projekt liegt ihm als Gastgeber und Initiator besonders am Herzen. Dass er selber vor Ort ist und sich persönlich mit den jungen Menschen austauscht, ist für ihn selbstverständlich. „Das Thema „Wirtschaftsfaktor  Wald  und  Holz“ hat in den letzten  Monaten besonders  an  Aktualität  gewonnen. Der  Verlust  von  200.000  ha  Wald  beschleunigt  den  Umbau  der Wälder und fordert neue Ideen imWiederaufbau und der zukünftigen Nutzung.Unter  den  Teilnehmenden  waren Studierende,  VertreterInnen  von  Umwelt-und  Forstverbänden sowie  VertreterInnen  von  Freizeitverbänden.  Ergänzt wurde  die  Gruppe  am  zweiten  Tag  durch  die etablierten  Akteure  aus  Forstwirtschaft und  Umweltverbänden,  langjährige  Mitarbeitende  oder Geschäftsführende der Verbände sowie VertreterInnen verschiedener Forstbehörden. (SDW)

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